Businessplan Aufbau – Businessplan Inhalt

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In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen, wie Sie den Businessplan Aufbau gestalten sollten. Zugleich geben wir Ihnen auch Anregungen zum Businessplan Inhalt. Falls Sie sich für die Details interessieren, empfehlen wir Ihnen die Lektüre unseres Beitrags zum Businessplan Muster.

Kleiner Tipp bevor wir losstarten: Wenn Sie Ihren Businessplan von uns erstellen lassen, sparen Sie Zeit und Ärger und erhalten außerdem eine günstige Validierung Ihrer Ideen (siehe Businessplan erstellen lassen Kosten).

Werfen wir zunächst einen Blick auf eine Inhaltsangabe eines echten Businessplanes, um den Aufbau eines Businessplanes zu analysieren:

Businessplan Aufbau

*Es gibt verschiedene Stile des Aufbaus. Manche bevorzugen es, noch Themen wie Rechtsform, Produktpolitik und andere Punkte einzubringen. Wir haben aber mit dem nachfolgenden Businessplan Aufbau die besten Erfahrungen gemacht. Seitenzahlen sind als Inspiration zu verstehen, wie ungefähr die Proportionen der einzelnen Inhaltskomponenten zu legen sind.*

Deckblatt
Übersicht
Inhaltsangabe

Gliederungspunkt | Überschrift | Seite

1. EXECUTIVE SUMMARY      s.3
1.1. LEISTUNGSSPEKTRUM      s.4
1.2. OPERATIVE ABLÄUFE      s.6
1.3. ALLEINSTELLUNGSMERKMALE      s.6
1.4. STRATEGIE / VISION      s.7
2. MARKTANALYSE      s.8
2.1. WETTBEWERB      s.15
2.2. ZIELGRUPPE      s.17
2.3. RISIKEN      s.19
3. SWOT-ANALYSE      s.19
4. STANDORT      s.20
5. PARTNER      s.21
6. MARKETING      s.24
6.1. PREISPOLITIK      s.24
6.2. KOMMUNIKATIONSPOLITIK      s.24
7. DER GESCHÄFTSFÜHRER      s.27
8. MITARBEITER      s.28
9. FINANZPLAN      s.29
9.1. ERLÄUTERUNGEN      s.29
9.2. ERLÄUTERUNGEN ZUR UMSATZHERLEITUNG      s.29
9.3. KAPITAL      s.31

Businessplan Inhalt

1. EXECUTIVE SUMMARY      s.3

Hier ist die Geschäftsidee zusammengefasst auf eine 1/2 Seite

1.1. LEISTUNGSSPEKTRUM      s.4

Hier ist das Produkt-/Dienstleistungsspektrum erklärt

1.2. OPERATIVE ABLÄUFE      s.6

Hier wird auf den tatsächlichen alltäglichen Arbeitsablauf im Unternehmen eingegangen. Dieser Punkt macht vor allen Dingen bei komplizierteren Modellen Sinn, speziell wenn der Businessplan Inhalt auf die Plausibilität abzielen soll, etwa wenn der Plan Behörden vorgelegt werden soll, die wenig tatsächliches Geschäftswissen haben.

1.3. ALLEINSTELLUNGSMERKMALE      s.6

Sehr wichtig: Was hat Ihr Unternehmen, was andere Unternehmen nicht haben? Gründererfahrung, Kontakte, Patente, Marke u.a. können hier eine Rolle spielen.

1.4. STRATEGIE / VISION      s.7

Wohin soll das Unternehmen wachsen? Welche einzigartige Vision verfolgen Sie? Wo sehen Sie das Unternehmen in 5 Jahren?

2. MARKTANALYSE      s.8

Fast der wichtigste Teil des Businessplanes. Was ist der Markt, wie groß ist der Markt? Beweisen Sie, dass Sie sich mit dem Vorhandensein Ihrer Marktchance auseinandergesetzt haben. Zahlen und Diagramme sind Trümpfe in der Beweisführung. Dieser Businessplan Inhalt sollte mitsamt Recherche gut die Hälfte Ihrer gesamten Arbeitszeit-Investition ausmachen.

2.1. WETTBEWERB      s.15

Was Sie im Markt schon angeschnitten haben, führen Sie hier im Detail aus. Nennen Sie Namen, spezifizieren Sie Klassen von Wettbewerbern (groß, klein, regional, international usw.). Beweisen Sie auch hier wieder, dass Sie die Wettbewerber kennen und wie Ihre Alleinstellungsmerkmale Ihnen einzigartige Trümpfe geben, die Ihre Gründung erfolgreich werden lassen können.

2.2. ZIELGRUPPE      s.17

Stellen Sie nochmal ganz klar die Zielgruppe heraus. Beschreiben Sie sie so gut wie möglich. Charakteristiken können reichen über Unternehmensgröße/Branche/Alter/Kommunikationskanäle etc. bei B2B Modellen bis zu Geografie/Familienstand/Einkommen/Alter/Geschlecht/Konsumpräferenzen/Hobbies/Einstellungen bei B2C Modellen.

2.3. RISIKEN      s.19

Speziell Investoren wollen sehen, dass Sie Ihre Risiken kennen. Dabei unterscheiden Sie zwischen systematischen Risiken wie Marktrisiken (Zinsschraube, Megatrends, Währungsrisiken z.B.) und unsystematischen Risiken (Krankheitsausfälle, Liquiditätsrisiken, Partner u.a.). Führen Sie aus, wie Sie sich gegen die verschiedenen Risiken abzusichern gedenken.

3. SWOT-ANALYSE      s.19

Die Stärken-Schwächen-Opportunitäten-Bedrohnungen Analyse ist eine 2×2 Matrix, die nochmal das Wichtigste übersichtlich zusammenfasst. Beispiel:

Businessplan-Inhalt-SWOT-Businessplan-Aufbau-1

4. STANDORT      s.20

Beschreiben Sie hier den Standort und warum sie diesen wählen. Bei Modellen mit Ladenlokal müssen Sie diesen Punkt ganz besonders ausführlich ausführen.

5. PARTNER      s.21

Geben Sie soviele Kontakte, potentielle wie auch bereits vorzugsweise per LOI (Letter of Intent, Absichtserklärung) bestätigte Lieferanten, Kunden und Kooperationspartner an. Es bietet sich dabei eine tabellarische Übersicht an, ein geschriebener Teil stellt die wichtigsten Partner nochmal unter besonderes Licht.

Businessplan-Inhalt-Partner-Businessplan-Aufbau-1

6. MARKETING      s.24
6.1. PREISPOLITIK      s.24

Welche Preise setzen Sie? Verdeutlichen Sie, ob Sie qualitativ (hochpreisig/individuell) oder quantitativ (niedriger Preis/hoher Absatz) arbeiten werden.

6.2. KOMMUNIKATIONSPOLITIK      s.24

Wie erreichen Sie Ihre Kunden? Seien Sie so spezifisch wie möglich: Welche Messen besuchen Sie? Welche Magazine/Interessenverbände gibt es, wo Sie Werbung schalten können? Welche Offline- und Onlinemarketinginstrumente wollen Sie ins Feld führen? Welche Botschaft soll Ihrer Marke innewohnen? Stellen Sie sicher, dass die Angaben hier mit dem Finanzplan in Harmonie stehen.

7. DER GESCHÄFTSFÜHRER      s.27

Führen Sie Ihren Lebenslauf aus. Was prädestiniert gerade Sie, für diese Firma als Geschäftsführer federführend zum Erfolg beitragen zu können?

8. MITARBEITER      s.28

Welche Mitarbeiter werden Sie an welchem Punkt der Geschäftsentwicklung brauchen? Es bietet sich wiederum eine tabellarische Übersicht an. Hier kommen wir langsam in den Bereich rein, der mit dem Finanzplan konform sein muss.

Businessplan-Inhalt-Personal-Businessplan-Aufbau-1

9. FINANZPLAN      s.29
9.1. ERLÄUTERUNGEN      s.29

Hier haben Sie Gelegenheit, allgemeine Erläuterungen zum Finanzplan zu machen. Diese können einfach eine textuelle Zusammenfassung des Planes beinhalten, sowie ein Kommentar zum Erreichen des Break-Evens, was für jeden Stake Holder immer sehr wichtig ist.

9.2. ERLÄUTERUNGEN ZUR UMSATZHERLEITUNG      s.29

Kommentieren Sie, wie Sie auf die Zahlen Ihrer Umsatzherleitung gekommen sind. Hier können Sie auch Grafiken einbetten, die Sie aus den Finanzplan-Zahlen generieren.

9.3. KAPITAL      s.31

Kommentieren Sie hier die Wahl der Rechtsform und die Herkunft des Kapitals, beschreiben Sie nochmal kurz wer die Gesellschafter sind und wie die Anteile sich verteilen.

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6 Comments
    • Jochen M.
    • 25. Oktober 2016
    Antworten

    Wie sehr wird bei einer typischen Businessplanbesprechung bei den Banken eigentlich davon ausgegangen, dass ich als Gründer die Zahlen und Details des Plans genau kenne (in den Fällen, in denen mein Businessplan von Ihnen erstellt werden würde)? Es ist den Gesprächspartnern doch vermutlich klar, dass ich diesen nicht selbst verfasst habe?

      • BrainHive-Team
      • 16. November 2016
      Antworten

      Sie müssen natürlich nicht jede einzelne Ziffer exakt im Kopf haben. Was Sie aber wissen müssen ist, was die Zahlen in Ihrem Businessplan generell über Ihr Geschäftskonzept aussagen. Versuchen Sie beispielsweise, aus jedem Kapitel Ihres Plans die jeweilige Kernaussage aufzugreifen, und bereiten Sie sich darauf vor, dass der betreffende Punkt ggf. zur Sprache kommt.

        • Jochen M.
        • 17. November 2016
        Antworten

        Vielen Dank für die Anwort – das macht es schon deutlicher!

    • Jonas
    • 23. Oktober 2016
    Antworten

    Wie detailliert und offen sollte man eigentlich bei der Risikoanalyse vorgehen? Man will ja schließlich die Kreditgeber nicht gleich abschrecken. Aber wenn ich bestimmte Risiken nicht anspreche, werde ich (bzw. mein Businessplan) wahrscheinlich gar nicht ernst genommen. Wie findet man da eine Balance?

      • BrainHive-Team
      • 16. November 2016
      Antworten

      Eine gute Frage! Und „Balance“ ist da wirklich das passende Wort: Jede Geschäftsgründung bringt schließlich gewisse Risiken mit sich, und sich dessen realistischerweise bewusst zu sein, ist mit eine Grundlage, um überhaupt geschäftlichen Erfolg zu haben! Wenn Sie bei der Businessplan-Besprechung erkennen lassen, dass Sie sich der Risiken bewusst sind und diese mit einkalkulieren, wirft das letztendlich ein gutes Licht auf Sie als Unternehmer. Falls Sie im Kontrast dazu versuchen, offensichtliche Risiken im Businessplan zu verschweigen, kann Ihnen das gleich zweifach schaden: Entweder Sie wirken auf den Bankmitarbeiter naiv und entsprechend nicht unternehmerisch genug, oder der Gesprächspartner geht davon aus, dass Sie bewusst wichtige Punkte zu Gunsten besserer Kreditchancen verschwiegen haben. Das kann dann schlimmstenfalls das Vertrauensverhältnis zerstören, das in Bezug auf die Kreditvergabe ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

      Daher unser Tipp: Seien Sie ehrlich, was das objektive Risiko betrifft, doch jedes kleinste oder nur wenige wahrscheinliche Risiko müssen Sie deshalb nicht aufführen. Natürlich sind pauschale Aussagen hier schwierig, denn es kommt wie immer auf den Individualfall an. Hier muss man dann schon ein wenig abwägen, und das wäre beispielsweise einer der Punkte, bei dem eine professionelle Businessplanberatung Sie unterstützen könnte.

      Wichtig ist: Versuchen Sie, in Ihrem Businessplan deutlich zu machen, auf welche Weise Sie in Bezug auf mögliche Risiken geschäftlich gegensteuern können. Zeigen Sie, dass Ihr Konzept trotz der Risiken tragfähig ist.

    • Susa W.
    • 7. September 2016
    Antworten

    Eine tolle Anleitung, welche Punkte ich für die Zusammenstellung beachten muss (und worauf die Geldgeber achten werden). Danke also! Und wenn ich mit der Erstellung meines eigenen Businessplans selbst nicht weiterkommen sollte, weiß ich ja nun auf jeden Fall, an wen ich mich ggf. wenden kann.

 

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